Pianist

Durch die innige Beziehung zum Klavier, die sich bei Florian Wilkes von Jugend an offenbarte, ent-wickelte sich sein auffallend cantables Spiel. Verbunden mit rhythmisch-metrischer Prägnanz wird das Klavier unter seinen Händen zu einem Orchester eigener Art. Selbst schwierigste technische oder polyphone Details werden von ihm stilsicher interpretiert und expressiv herausgearbeitet, und lösen damit beim Zuhörer eine starke Faszination aus.   

Florian Wilkes gibt Klavierabende u.a. mit folgenden Programmen:

  • Beethoven-Sonaten

  • Klaviersonaten der Wiener Klassik im Vergleich

  • Die Suite in historischer Entwicklung

  • Richard Wagners Siegfried-Idyll in der Transkription von Glenn Gould

  • Liebesträume und Intermezzi (Liszt, Brahms)

  • Brahms IV. Symphonie für 2 Klaviere

  • Rheinberger, Große Sonate c-moll für Klavier zu vier Händen  

Im klar strukturierten Spiel, mit technischer Versiertheit und einer eng an den spezifischen Besonder-heiten der einzelnen Kompositionen ausgerichteten Interpretation ließ Wilkes anschaulich ein Bild der Ideenwelt und musikalischen Ausdrucksvielfalt der Wiener Klassik erstehen. Sein zupackender Anschlag und klarer Ton, der ihn auch als Meister des Orgelspiels erkennen läßt, fesselte dabei vor allem in der Waldsteinsonate mit ihrem in Achtelbewegungen pulsierenden Hauptthema.
— Göttinger Tageblatt
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