Vita
curriculum vitae:
Nach Studien an den Universitäten Bonn, Bamberg, Bayreuth und Berlin konnte Florian Wilkes die beiden Studiengänge Jura (zwei Staatsexamina) und Kirchenmusik (A-Diplom) erfolgreich abschließen.
Bereits mit 17 Jahren erhielt er in der evang. Paulus-Kirche in Schwerte eine Anstellung als Organist. Während des Musikstudiums war er Kirchenmusiker an der Tegeler Gemeinde St. Joseph, Berlin. Während dieser Tätigkeit widmete er sich intensiv der Chormusik. Große Oratorien und Chorwerke wurden im In- und Ausland aufgeführt. 1994 wurde er zum Organisten der St. Hedwigs-Kathedrale, Berlin, berufen.
Bis heute bestimmen folgende musikalische Ressorts seinen Alltag:
nationale und internationale Orgelkonzerttätigkeit,
liturgische Organistendienste innerhalb und außerhalb der festen Anstellung,
intensive liturgische und konzertante Chorarbeit mit div. Chören in Berlin,
Klavierabende, Kammermusik- und Orchesterauftritte,
Korrepetition, Liedbegleitung und Duos,
Kompositionen und Transkriptionen für verschiedene Besetzungen,
Lehrtätigkeit (Hochschulvorbereitung und Meisterklassen).
Parallel hierzu praktiziert Florian Wilkes als Rechtsanwalt. In seiner Kanzlei bildet er u.a. Referendare und Praktikanten aus. Seinen Doktortitel verdankt er einer Dissertation über neue amerikanische Rechts-philosophie. 2008 wurde eine umfassende juristische Schrift im renommierten C.H. Beck-Verlag veröffentlicht.
1968-1972 Kardinal von Galen-Grundschule, Schwerte
1969-1981 Klavierunterricht u.a. bei der Pianistin Judith Babilon
1972-1981 Neusprachliches Ruhrtalgymnasium, Schwerte
1974-1981 Orgelunterricht bei Kantor Irmscher, Schwerte
1976-1980 Preise und Anerkennungen der Musikschule Schwerte und im Wettbewerb „Jugend Musiziert“ (Klavier und Orgel)
1979-1982 Festangestellter Organist in der evang. Paulus-Kirche, Schwerte
1980-1989 Musikrezensent und Gerichtsberichterstatter für diverse regionale Tageszeitungen
1980-heute Nationale und internationale Orgelkonzerttätigkeit, Liturgische Organistendienste innerhalb und außerhalb der festen Anstellungen, Klavierkonzerte (Pianist), Kammermusik- und Orchesterauftritte, Korrepetition, Liedbegleitung und Duos, Kompositionen, Lehrtätigkeit (Hochschulvorbereitung und Meisterklassen)
1981 Abitur am Ruhrtalgymnasium in Schwerte mit Auszeichnung
1981-1983 Zivildienst in der kath. Akademie des Erzbistums Paderborn
1983-1987 Jurastudium an den Universtitäten Bonn, Berlin, Bayreuth
1983/1984 Teilnahme an Internationalen Meisterkursen im Hauptfach Orgel
1985/1986 Studium des Orgelliteraturspiels an der Bischöfl. Kirchenmusikschule Berlin
1987 Erstes juristisches Staatsexamen in Bayreuth mit Prädikatsdurchschnitt
1987 Juristisches Referendariat beim OLG Bamberg
1987-1989 Kirchenmusikstudium am Bamberger Dom
1987-1997 Dissertation unter Prof. Dr. Klaus Adomeit, FU Berlin
1989 Kirchenmusikdiplom C am Bamberger Dom
1989 Regieassistent beim Würzburger Stadttheater
1990 Wahlstation als Referendar bei RA und Notar Christian Loth in Berlin
1990/1991 Zweite juristische Staatsprüfung in Bamberg und München
1990-1999 Kirchenmusiker in St. Joseph, Berlin-Tegel
Seit 1990 Mitarbeit in Gremien (Pfarrgemeinderat, Kirchenvorstand)
1990-1994 Musikstudium an der HdK, Abteilung Kirchenmusik (Orgel bei Prof. R. Heinemann, Gesang bei Prof. Adele Stolte, Chorleitung bei Prof. Uwe Gronostay, Orchesterdirigieren bei Prof. H. Hilsdorf, Komposistion bei Prof. H. Barbe)
1991 Zulassung zur Rechtsanwaltschaft (Landgericht Berlin) durch Justizsenatorin Prof. Dr. Jutta Limbach
Seit 1991 Arbeit als selbständiger Rechtsanwalt in Berlin
Seit 1991 Intensive, anfangs liturgische, später v.a. konzertante Chorarbeit mit diversen Chören und Orchestern in Berlin (Händels Messias, Bachs Weihnachtsoratorium und Kantaten, Mozarts Requiem, Orchestermessen von Haydn und Schubert, Haydns Jahreszeiten, Rossinis Messe Solennelle, etc., gefördert vom Deutschen Musikrat und diversen Goethe-Instituten)
1992 Anerkennung der Zwischenprüfung des A-Kirchenmusikerdiploms als B-Diplom
1992-1993 Chorleitungstutor für Prof. Uwe Gronostay
1992-1993 Konzertstipendiat der Gotthard-Schierse-Stiftung, Berlin
1994 Berufung zum Organisten der St. Hedwigs-Kathedrale, Berlin
1994 A-Kirchenmusikerdiplom
Seit 1995 Autorentätigkeit
1996 Zulassung als Rechtsanwalt zum Kammergericht Berlin
Seit 1996 Regelmäßige CD-Produktionen
1997 Promotion zum Dr. jur. an der FU Berlin
2000/2001 Dirigierfortbildung Landesbühnen Hannover und Cottbus
2002 Juristische Publikation (2. Auflage 2008 im C.H. Beck-Verlag, München)
2002-2005 Orgelkonzerttourneen u.a. in Polen und der Schweiz
2004 Zusammenarbeit mit der Friedrich Kiel-Gesellschaft
2006 Orgelkonzerttourneen u.a. an der Tokyo Universität in Japan,
Niederlande, Dänemark und Norwegen
2007 Orgelkonzerttourneen durch Österreich, Polen und Finnland Auszeichnung der CD „Dvoràks 9. Sinfonie" an der großen Sauer-Orgel des Berliner Doms vom Berliner Tagesspiegel als eine der besten CDs 2006 im internationalen Vergleich
2008 Orgelkonzerttourneen durch die Schweiz, Dänemark, Schweden, Frankreich, Schottland mit Meisterklasse an der Universität Aberdeen über Messiaens Frühwerk
2009 Orgelkonzerttourneen durch Polen, Niederlande, Dänemark und Schottland
2010 - 2015 Orgelkonzerte in und Tourneen durch die Schweiz, Polen, Dänemark, Finnland, England, Schottland, USA und Japan
„Artist des Barock“
Organist
Florian Wilkes arbeitet als Konzertorganist auf nationaler und internationaler Ebene.
Der A-Kirchenmusiker studierte am Bamberger Dom und an der Hochschule der Künste Berlin. Die erste feste Anstellung als Organist erhielt er mit siebzehn Jahren in der Paulus-Kirche in Schwerte/Ruhr. Heute ist er Organist an der Berliner St. Hedwigs - Kathedrale.
2006 spielte Florian Wilkes an der Universität Tokyo. 2007 führten ihn Konzertreisen unter anderem nach Finnland, Österreich und Polen. In 2008 ließ er sich in Dänemark, Schweden Schottland und in der Schweiz hören. In 2009 gab er ein Dutzend Konzerte im Nachbarland Polen, u.a. aus Anlass der deutsch-polnischen Versöhnungsfeiern. Außerdem gastierte er in den Niederlanden und an der Königlichen Holmenskirke in Kopenhagen. In Aberdeen spielte er Reubkes 94. Psalm. 2010 spielte Florian Wilkes im Audimax der Ruhruni Bochum ein Konzert mit allen sechs Orgelsonaten von Mendelsssohn. Ebenfalls in 2010 konzertierte er unter anderem in Washington, National Shrine, auf der Compenius-Orgel des Königlichen Schlosses zu Frederiksborg, in der Leonhardtskirche zu Basel (Andreas Silbermann rekonstr.), auf Gottfried Silbermanns Meisterwerk in Niederschöna (Erzgebirge), beim Internationalen Orgelfest in Breslau und in Schottland (die drei großen Orgelwerke von Franz Liszt). In 2011 wurde er zur Internationalen Konzertorganistenreihe nach Washington, D.C., National Cathedral und in Engels Domkirche zu Helsinki eingeladen, um dort Franz Liszt und Johannes Brahms zu interpretieren. In 2012 gab er Gastspiele in St John the Divine, NYC, erneut in National Shrine, Washington D.C., in der Klosterkirche zu Sorø und auf der ältesten spielbaren Orgel zu Sion im Wallis, 1435. In 2013 wurde er nach London auf die großen Orgeln der St Paul's Cathedral eingeladen und spielte in vielen Konzerten Deutschlands Transskriptionen von Wagners Werken zu dessen Jubiläum (Tannhäuserouvertüre, Karfreitags-zauber, etc.) Er erweiterte in 2013 und 2014 sein instrumentales Spektrum und spielte Bachs Wohltemperiertes Klavier auf dem Cembalo und entwickelte ein Konzertprogramm für Kunstharmonium mit Originalliteratur für Harmonium.
Florian Wilkes wurde gefördert durch die Goethe-Institute Osaka und Paris, den Deutschen Musikrat und die Gotthard-Schierse-Stiftung.
Seine Einspielung von Dvořàks 9. Symphonie auf der großen Sauer-Orgel des Berliner Domes wurde vom Berliner „Tagesspiegel“ im internationalen Vergleich zu den besten CDs des Jahres 2006 gerechnet. Insbesondere Florian Wilkes’ Umgang mit historischen Orgeln von Silbermann bis Sauer wird von der Fachwelt und der Presse als hervorragend aufgefasst.
Für Meisterklassen wird er von Hochschulen ins Ausland geladen.
Florian Wilkes komponiert Musik für die unterschiedlichsten Besetzungen.
Seine Kompositionen werden in Rundfunk und Fernsehen gesendet.
Seit 1996 hat Florian Wilkes acht Orgel-Solo-CDs, zwei Orgel-Trompete-CDs und eine Orgel-Saxophon-CD veröffentlicht.
„Musiker der Extraklasse“
Chorleiter & Dirigent
1987-1989 Chorleitungsstudien im Rahmen der Kirchenmusikausbildung am Bamberger Dom
1990-1994 Musikstudium an der Universität der Künste Berlin, Abteilung Kirchenmusik
(Gesang bei Prof. Adele Stolte, Chorleitung und Chorleitungstutor bei Prof. Uwe Gronostay, Orchesterdirigieren bei Prof. Hans Hilsdorf)
1990-1999 Gründung und Aufbau des Chores "St. Joseph im Fließ" Mit dem Chor gastierte er im Ausland u.a. in Rom (Chiesa Valdese), Paris (Notre Dame und Ste. Trinité), Krakau und Warschau (Marienkirche) Rossinis Petite Messe Solennelle (vom Klavier aus dirigiert) (Discographie) und Mozarts Requiem, sowie das jährliche Weihnachtsoratorium von Bach gehörten zu den Highlights des Chores und wurden vom Publikum begeistert gefeiert.
1999/2000 Interimsweise leitete Wilkes die Sing-Akademie zu Berlin, gegr. 1791. Neben diversen Motetten führte er mit der Sing-Akademie und den Berliner Symphonikern Haydns "Jahreszeiten" in der Berliner Philharmonie auf.
2000/2001 Dirigierfortbildung Landesbühnen Hannover und Cottbus
Seit 2000 Gründung der Chorakademie Berlin im Jahr 2000. Mit der Chorakademie führte er u.a. folgende Werke auf:
Saint-Saëns Oratorio de Noël,
Rheinberger Messen g-moll und A-Dur, Missae, Hymnen und Antiphonen
Faurè, Messe basse
Bachs Kantate über den 51. Psalm
Pergolesis Stabat Mater
Chorwerke von Delibes, Mendelssohn, Gropp, Mel Bonis u.v.a.
2006 Gründung der Berliner Meistersinger
Unterstützt wurde Florian Wilkes für Chor- und Orchesterkonzerte u.a. vom Deutsch-Französischen Jugendwerk, Berliner Sängerbund, Deutschen Musikrat und div. Goethe-Instituten.